Aktuelles aus dem Stadtverband

03.05.2019, 21:00 Uhr
Ute Bertram stimmt auf Europawahl ein
Ludwig Theuvsen im Amt bestätigt
Mit Unterstützung durch Ute Bertram, CDU-Kandidatin zum Europäischen Parlament aus Alfeld, und den Göttinger Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler fand am 29. April im Hotel Freizeit In die Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes Göttingen statt. Bertram stimmte die anwesenden CDU-Mitglieder auf die bevorstehende Europawahl ein. Sie lobte das einmalige Friedensprojekt Europa, arbeitete aber auch den dringenden Veränderungsbedarf heraus. „Die EU muss sich reformieren, sonst werden die europakritischen Stimmen nicht verstummen.“, so Bertram. Fritz Güntzler gab in seinem „Bericht aus Berlin“ detaillierte Einblicke in verschiedene Politikfelder, u.a. die aktuelle Reform der Grundsteuer und die Unternehmensbesteuerung.

In den sich anschließenden Vorstandswahlen wurde der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Prof. Dr. Ludwig Theuvsen mit 97,8 % der Stimmen im Amt bestätigt. Auch seine Stellvertreter Thomas Deppe und Holger Sanio sowie Schatzmeister Florian Westemeyer wurden wiedergewählt. Neu im geschäftsführenden Vorstand sind die Schriftführerin Annelene Kruse, der Mitgliederbeauftragte Lauritz Kawe und der Pressesprecher Martin Speyer. Theuvsen stellte in seinem Bericht als zentrales Zukunftsprojekt die Stärkung der Debattenkultur heraus. Die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Stadthalle zeige, so Theuvsen, dass es bei vielen Menschen ein starkes Bedürfnis gebe, sich aktiv in wichtige Zukunftsfragen einzubringen. Dem wolle man im CDU Stadtverband mit neuen Veranstaltungsformaten Rechnung tragen. Einen ersten Vorgeschmack darauf lieferte die sich anschließende lebhafte Diskussion rund um die Straßenausbaubeiträge, die sich auch in Göttingen mehr und mehr als ein Reizthema erweisen. Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Deppe kündigte hierzu zeitnah eine Veranstaltung mit dem Hamelner OB Claudio Griese an. Hameln gehörte in Niedersachsen zu den Pionieren der Abschaffung der von vielen Menschen als ungerecht und existenzgefährdend empfundenen Straßenausbaubeiträge.

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